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Evangelische Zeitung | 01. November 2015

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Evangelische Zeitung | 01. November 2015

Auch die Nachbarn reden mit

Wohnungslosen unterkuft Herberge zur Heimat soll umgestaltet werden

Bei einer Ideenwerkstatt diskutierten Bewohner, Nurzer und Nachbarn über die Umgestaltung der Herberge zur Heimat, einer Unterkuft für Wohnungslose.

Hildesheim - Wie kann man die Herberge zur Heimat erfolgreich umgestalten? Um diese Frage zu beantworten, hat Daniele Knoop, Projektleiterin des traditionsreichen Hauses an der Gartenstraße, zur Ideenwerkstatt geladen.
Bewohner, Mitarbeitende und Nachbarn treffen sich in den Gemeinschaftsräumen der Herberge. Und zur Begrüßung bekommen die Beuscher erst einmal einen Klebestreifen mit ihrem Namen auf die Brust geklebt. Schließlich soll mit der Umgestaltung der Herberge auch ein Dialog angestoßen werden.
Mitarbeitende und BewohnerInnen der Herberge zur Heimat haben die Gemeinschaftsröume vorbereitet. Auf Stehtischen liegen Tischdecken aus Packpaiert, auf die Ideen notiert werden dürfen. Jeder Tisch kreist dabei um eine bestimmte Frage, zum Beispiel: "Was brauchen wir für die Zukunft?" Oder: "Was kommt in unseren Veranstaltungskalender?"
"Wir wollen das Haus für den Stadtteil öffnen", betont Daniela Knoop. Die neue Gestaltung der Herberge zur Heimat, die obdachlose Männer mit sozialen Schwierigkeiten aufnimmt, solle zu einem Ergebnis führen, das von allen Seiten akzeptiert werde. Immerhin sei die Herberge seit 135 Jahen im Quartier verankert, uns man spüre immer wieder die Wertschätzung der Nachbarschaft, wenn es etwa um Unterstützung durch Spenden gehe.
Wünschenswert sei darüber hinaus, dass dieBWohner des Hauses in Zukunft noch stärker ins Leben des Stadtteils eingebunden und akzeptiert würden. Um das zu schaffen, kommen an diesem Abend viele Ideen zusammen. Auf einem Tisch steht, dass auch Paare in der Herberge zur Heimat aufgenommen werden sollten. "Und warum sollten hier nicht auch Menschenm it ihrem Hund leben dürfen?", wirft Daniela Knoop ein. "Bitte im nächsten Jahr wieder bei 'Hinten im Hof' mitmachen", heißt es an einem anderen Platz, an dem Ideen für den neuen Veranstaltungskalender gesucht werden.
"So eine Ideenwerkstatt ist natürlich eine gute Gelegenheit, einmal hinter die Fassade des Hauses zu gucken", erklärt Marc Wübbenhorst vom Büro für Soziale Architektur alberts.architekten, das die Umgestaltung der Herberge unterstützt. Das Architekturbüro legt dabei besonderen Wert auf Beteiligungsmöglichkeiten. "Schließlich kann die Herberge zur Heimat von der geballten Erfahrung rund um das Haus profitieren", verdeutlicht Marc Wübbenhorst. Dabei sei noch vollkommen offen, in welcher Form die Herberge umgestaltet werde.
Man wolle die Gelegenheit nutzen, ein paar Veränderungen anzustoßen, nachdem ide Herberge zur Heimat 2014 in die Trägerschaft der Diakonie Himmelsthür übergegangen sei, ergänzt Judith HOffmann, Geschäftsführerin der Herberge zur Heimat. Ein Ansatz könne dabei sein, Mini-Appartements in der Herberge einzurichten, die über eine eigene küche und ein kleines Bad verfügten. "Uns natürlich werden wir bei möglichen Umbaumaßnahmen auch ein Auge darauf haben, dass die schlichte, wunderschöne Architektur des Hauses wieder zum Vorschein kommt", bestont Judith Hoffmann. Schließlich sei die Herberge zur Heimat ein Haus mit enormer Tradtition.

Quelle: Evangelische Zeitung
 

Kontakt
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Herberge zur Heimat Himmelsthür gGmbH
Gartenstr. 6 - 31141 Hildesheim
Tel: 05121 - 93 59 19 10
Mail: info@herberge-zur-heimat-himmelsthuer.de

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