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Evangelische Zeitung | 08. Juni 2014

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Evangelische Zeitung | 08. Juni 2014

Der Wohnungslosigkeit vorbeugen

"Herberge zurHeimat Himmelsthür" feiert den Wechsel der Trägerschaft mit einem Hoffest

Hildesheim - "Ich bin froh, dass die 'Herbergezur Heimat' nun auch wieder eine Herberge gefunden hat", stellte Hildesheims Bürgermeister Ekkehardt Palandt fest. Die Unterkunst für wohnungslose Menschen hat mit der  Diakonie Himmelsthür eine neue Trägerin bekommen. Dieser WEchsel wurde mit einem Hoffest gefeiert.

Vor rund 40 Gästen im kleinen Hof der Herberge betonte Palandt, wie wichtig diese Einrichtung seit jeher gewesen sei. Gekommen waren neben den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Personal der Herberge auch Vertreter und Vertreterinnen der Diakonie, der Sozialverbände, aus Stadt und Politik.
Das Haus in der Gartenstraße dienst bereits seit 135 Jahren wohnungslosen Männern als Bleibe. "Eigentlich ist der Name ein Widerspruch in sich", erinnert Pastor Burkhard Schmist an die wichtigen Aufgaben der Institution, die über die Funktion einer normalen Herberge weit hinausgehen. "Für viele ist es auch Stammsitz und Wohnung, eine Umgebung, in der man sich wohlfühlen kann."
Er dankte seinen Vorstandskollegen des ehemaligen Trägervereins, Peter Szynka und dem ehemaliigen Hildeseimer Sozialdezernenten Gunther von Hinüber, für die langjährige gute Zusammenarbeit. Mit dem Übergang in die Diakonie Himmelsthür im März hat sich der Verein selbst aufgelöst.
"Mit Ihrer Arbeit konnte der Wechsel gelingen, Die haben sich um die Herberge und die Hilfe am Menschen verdient gemacht", sagte Schmidt und verlieh Christine Bernecker das Goldene Kronenkreuz der Diakonie Niedersachsen. Die ehemalige Leiterin hatte den fast zweijährigen Übergangsprozess von Anfang an mit gestaltet.
Ulrich Stoebe, Direktor der Diakonie Himmelsthür, bestonte, dass sich nun einiges ändere, die Arbeit der Herberge aber bleibe: "Es ist gut, dass die Herberge Wohnungslosen eine Heimat auf Zeit bieten kann. Deshalb kommt es für uns darauf an, das Angebot der stationären und ambulanten Wohnungslosenhilfe in einer engen Verbindung zu betrachten." Damit werde auch Inklusion möglich, die für alle Menschen gelte, die eine Form der Ausgrenzung erlebten. Die Diakonie werde als Partnerin auch helfen, Konzepte zur Prävention von Wohnungslosigkeit mitzuentwickeln.
"Ich bin sehr zufrieden und dankbar, da uns und mir ganz viel Vertrauen von verschiedenen Partnern entgegengebracht worden ist", sagte Judith Hoffmann, Geschäftsführerin der "Herberge zur Heimat Himmelsthür". "Mit diesem Übergang ist viel gelungen und eine gute Basis geschaffen worden." Und es sei noch reichlich Raum für neue Entwicklungen vorhanden.
Verantwortlich für die gute Organisation der Veranstaltung war die Herbergsleiterin Daniela Knoop, die zugleich auch die Zukunft im Blick hatte: "Wir sind gerade dabei, in beiden Häusern zu renovieren. Das geht alles Schritt für Schritt voran. Wir sitzen ansonstan aber auch viel mit dem Team zusammen und überlegen: Was brauchen die Wohnungslosen in Hildesheim und wie können wir sie darin unterstützen?"

Quelle: Evangelische Zeitung

Kontakt
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Herberge zur Heimat Himmelsthür gGmbH
Gartenstr. 6 - 31141 Hildesheim
Tel: 05121 - 93 59 19 10
Mail: info@herberge-zur-heimat-himmelsthuer.de

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